Aknenarben – Wie werde ich sie los?

Veröffentlicht von Katharina Weber am

Wie entstehen Aknenarben?

Akne ist die häufigste Hauterkrankung der Welt. Sie kommt in verschiedenen Formen und Ausprägungen, abhängig vom Alter sowie äußeren Einflüssen. Bei der gewöhnlichen Akne sorgen Androgene, auch bei  Frauen, für eine erhöhte Talgproduktion und eine Verhornungsstörung. Dadurch kann der überschüssige Talg nicht abtransportiert werden und es entstehen Unreinheiten. Neben Hormonen (besonders in der Pubertät) kann dieser Effekt auch unter anderem durch Kosmetik oder Medikamente auftreten.

Besonders bei schwerer Akne bleiben oft Narben zurück. Teilweise haben Betroffene leider aber auch selbst Schuld: Werden Pickel unsauber ausgedrückt, kommt es zu Entzündungen durch Bakterien. Dadurch wird das Bindegewebe geschädigt. Bei Narben wird die Haut nicht mit „normalem“ Bindegewebe wiederhergestellt. Stattdessen wird sie durch ein Nabengewebe ersetzt, welches verhärtet ist und weniger gut durchblutet wird. Die Haut unterscheidet sich an diesen Stellen sichtbar vom Rest. Aknenarben sind anfangs rot, sie verblassen aber mit der Zeit.

Wie können Aknenarben behandelt werden?

Je nach Fall wird individuell entschieden, welche Behandlungsmöglichkeit  am besten greifen wird. Wir stellen hier klar heraus, dass in jedem Fall ein Hautarzt aufgesucht werden sollte! Eine eigene Akne(narben)behandlung Zuhause kann noch größeren Schaden anrichten.

Kollageninjektion: Bei adrophischen, also tief liegenden Aknearben, wird Kollagen, Hyaluronsäure oder Eigenfett unterspritzt, um ein gleichmäßiges Hautbild herbeizuführen.

Säurebehandlung: Säurepeelings und auch chemische Peelings dringen auch in tiefere Hautschichten ein. Die enthaltenen Wirkstoffe (z.B. Fruchtsäure) sollen die Hauterneuerung unterstützen, schädigen die Haut aber auch vorübergehend, da sie gereizt wird.  

Laserbehandlung: Hier wird die Haut mit einem Laser behandelt, um überschüssiges Narbengewebe abzutragen und die Bildung von gesundem Bindegewebe anzuregen.

(Micro-)Dermabrasion: Bei hypertrophen Aknenarben, also sichtbaren Verdickungen, wird ein Schleifverfahren angewendet. So wird überschüssiges Narbengewebe mit einer feinen Diamantfräse abgetragen, um ein gleichmäßiges Hautbild herbeizuführen.

Kältebehandlung: Hier wird das Narbengewebe mit flüssigem Stickstoff vereist. Das Gewebe stirbt ab und kann anschließend chirurgisch entfernt werden

Chirurgische Narbenkorrektur: Aknenarben können auch operativ entfernt werden, sofern eine äußere Behandlung nicht greift. Hier wird das Narbengewebe mit einer speziellen Schnitttechnik chirurgisch entfernt.  Es entstehen so aber vermutlich neue Narben, diese sind allerdings kleiner.

Was kann ich selbst tun?

Am besten ist es natürlich, Aknenarben vorzubeugen, damit diese gar nicht erst entstehen. Von Unreinheiten sollte man daher einfach die Finger lassen. Wir wissen natürlich alle, wie schwer das ist. Wenn du einfach nicht anders kannst, dann achte darauf, dass deine Hände immer gereinigt sind und du ein sauberes Tuch dafür verwendest. Außerdem sollten die Poren vorher geöffnet sein, damit sie nicht gereizt werden. Mach also vorher zum Beispiel ein Dampfbad oder lege einen warmen MakeUp Radierer auf dein Gesicht. Aber wir bleiben dabei: Ein Besuch beim Facharzt hilft am meisten. Hab hier keine Scheu und geh frühzeitig zum Hautarzt, um deine Hautprobleme medizinisch behandeln zu lassen.

Übrigens: Regelmäßiges Abschminken ist wichtig, um lange schöne Haut zu haben. Wenn du dich nicht abschminkst, verstopft das die Poren. Unser original MakeUp Radierer reinigt die Gesichtshaut porentief, ist dabei aber super-sanft. Überzeug dich selbst!

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