Diese 6 Inhaltsstoffe solltest du umgehen

Veröffentlicht von Katharina Weber am

Kosmetikprodukte versprechen uns häufig unzählige Beauty-Benefits. Diese sollen uns schöner machen und besser fühlen lassen. Wirft man allerdings einen Blick auf die Inhaltsstoffe vieler Pflegeprodukte, wird schnell klar, dass sie vielmehr das Gegenteil bewirken und teilweise schädlich für uns ist. In diesem Blogpost zeigen wir dir 6 Inhaltsstoffe, die du unbedingt vermeiden solltest.

Silikone

Silikone sind Weichmacher, die Haut und Haar optisch verschönern. Durch sie lassen sich Produkte leichter auftragen und sie  sorgen sie für vermeintlich geschmeidigeres Haar und ebenmäßigere Haut. Diesen Pflegeeffekt täuschen Silikone allerdings nur vor. Es handelt sich um flüssige Kunststoffverbindungen, die eine undurchlässige Schicht auf Haut und Haar bilden. Das hat zur Folge, dass pflegende Wirkstoffe nicht mehr eindringen und wirken können, weshalb Haut und Haar von innen austrocknen. Außerdem können Silikone die Poren verstopfen, wenn das Gesicht nicht gründlich genug gereinigt wird. Das führt zu Unreinheiten. Aber nicht nur für uns sind Silikone schädlich. Sie werden aus Erdöl gewonnen und sind nicht biologisch abbaubar. Damit schädigen sie auch unsere Umwelt.

Du erkennst Silikone zum Beispiel unter den Bezeichnungen „Dimethicone“, „Methicone“, „Polysiloxane“ oder „Cyclomethicone“.

Parabene

Parabene sind Konservierungsstoffe und somit dafür verantwortlich, dass Kosmetik länger haltbar ist.  Sie haben eine antimikrobielle und fungizide Wirkung. Allerdings stehen sie im Verdacht, hormonell wirksam und krebserregend zu sein. Sie können sich im Körper anreichern. Deshalb gibt es auch einen Grenzwert für die Konzentration von Parabenen in Pflegeprodukten.

Du erkennst Parabene an der Endung „-paraben“.

Palmöl

Leider ist Palmöl in der (konventionellen) Beauty-Industrie ein beliebter Rohstoff. Er ist sehr billig und vielseitig einsetzbar. Das hat schreckliche Folgen für die Umwelt, da hierfür Regenwälder gerodet werden. Dadurch, dass Palmöl ein Rohstoff ist und er zu chemischen Substanzen weiterverarbeitet wird, ist es für den Verbraucher teilweise sehr schwer, ihn zu erkennen.

Hinter diesen Bezeichnungen kann sich zum Beispiel Palmöl verstecken: „Pflanzenfett“, „Cetyl“, „Laurate“ oder „Palmitate“.

Duftstoffe

Man findet in den meisten Kosmetikprodukten Duftstoffe. Das Problem bei ihnen ist, dass sie Allergien hervorrufen können. Das ist besonders dann der Fall, wenn es sich um synthetische Duftstoffe handelt. Bei einer allergischen Reaktion kann es zu Juckreiz, Ausschlag, Rötungen oder sogar zu Bläschen und Schwellungen kommen. Duftstoffe müssen immer als solche deklariert und einzeln aufgelistet werden.

Benzophenon

Vorrangig befinden sich Benzophenone in Sonnencremes als chemische UV-Filter. Sie fangen die  Energie des UV-Lichts ab und schützen uns somit vor Sonnenbrand.  Außerdem verhindern sie die Veränderung chemischer Substanzen durch die Sonneneinstrahlung. Benzophenone stehen im Verdacht, hormonell wirksam und krebserregend zu sein. Chemische UV-Filter sind nicht nur schlecht für unsere Gesundheit, sie schaden auch der Umwelt. Vor allem dann, wenn man mit ihnen ins Wasser geht. Oxybenzon führt zum Beispiel zu Korallenbleiche. Wechsle deshalb zu mineralischen Sonnencremes, in denen keine chemischen UV-Filter enthalten sind.

Du erkennst Benzophenon zum Beispiel unter den Bezeichnungen: „Butyl Methoxydibenzoylmethane Oxybenzone“, „4-Methylbenzylidene Camphor“ oder „Benzophenone-1 bis -4“.

Tenside

Tenside sind waschaktive Substanzen. Neben ihrer reinigenden Wirkung sind sie in der Kosmetikindustrie besonders auch wegen ihrer Schaumbildung so beliebt. Es ist ein Irrglaube vieler Menschen, dass Produkte nur sauber machen, wenn sie auch schäumen. Tatsächlich schaden uns solche Produkte teilweise sogar. Chemische Tenside sind fast immer sehr aggressiv. Sie reizen die Haut und trocknen sie aus. Teilweise kommt es zu allergischen Reaktionen. Halte lieber Ausschau nach Produkten mit natürlichen Tensiden (z.B. aus Kokosfett). Oft kannst du Tenside aber auch völlig umgehen! Beim Abschminken kannst du deiner empfindlichen Gesichtshaut eine Menge Ärger ersparen, wenn du auf herkömmliche Reinigungsprodukte verzichtest. Mit unserem original MakeUp Radierer brauchst du zum Abschminken nur noch Wasser! Das Wundertuch reinigt die Haut porentief und ist damit super-sanft.

Chemische Tenside erkennst du zum Beispiel unter Bezeichnungen wie „Sodium-Lauryl-Sulfat“, „Sodium-Laureth-Sulfat“, „Ammonium-Lauryl-Sulfat“, „Sodium-Myreth-Sulfat“

 

 

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